Ein inspirierender Abend mit Herrn Dr. Andreas Sauer, den Wirtschaftsjunioren und MASTERhora Pressemitteilungen

Rückblick MASTERhora GründerLounge 16.09.2015 Köln

Es gibt nichts Unwichtigeres als den Manager von gestern... Diese und viele weitere Erkenntnisse konnten die Teilnehmer der MASTERhora GründerLounge am 16.09.2015 am Ende der Veranstaltung mit nachhause nehmen. 

Nach einer kurzen Begrüßung seitens der Veranstalter Frau Marion Kopmann, Geschäftsführerin von MASTERhora und Jan Niclas Schatka, Vorstand der Wirtschaftsjunioren Köln, folgte ein kurzweiliger und anregender Vortrag von Dr. Andreas Sauer Geschäftsführer des Unternehmens Ansa Capital Management mit dem Titel: Gründen – Finanzieren – StartUp in Finance – Ein Erfahrungsbericht. 
Anschaulich bekamen die Teilnehmer den Weg eines erfolgreichen Managers bei der Dresdner-Bank zu einem jungen Unternehmer beschrieben, mit allen Beweggründen und Erkenntnissen, die ein solcher Wandel mit sich bringt. Mit vielen Anekdoten, war der Beitrag nicht nur informativ, sondern auch kurzweilig. 
Zwei Leitsätze konnte er den Zuhörern gleich zu Beginn mit auf den Weg geben: 

1.       Manager ist, wer andere erfolgreich macht 
2.       Da es Aufgaben gibt, die Einzelpersonen nicht lösen können gibt es Unternehmen. Diese benötigen wiederum Manager, um Menschen und Prozesse zu organisieren.   

Da jedoch Menschen schwer zu organisieren und Prozesse menschengemacht sind und damit ebenfalls schwer organisierbar, beschloss Herr Dr. Andreas Sauer sich aus dieser Position zu verabschieden. 
Nach einem halben Jahr Auszeit wurden ihm bewusst: 
Es gibt nichts Unwichtigeres als den Manager von gestern. Und Zeit ist nur ein Luxus, wenn man eigentlich keine hat. 

Und so wusste er damals schon, dass er noch einmal etwas anderes machen möchte und, dass auch das neue Hobby Golf ihn nicht lange in der Auszeit halten könnte, weshalb er sich im Alter von 50 Jahren als Gründer versuchte. Mit der Neugründung seines heutigen Unternehmens Ansa Capital Management GmbH lernte er, was es bedeutet, von Null anzufangen und mit persönlichen Niederlagen umzugehen. Drei Dinge sind nach seinem Empfinden essentiell für Gründer: 

1.       „Wir bauen das Flugzeug, während es abhebt“ (Barak Obama)… Man braucht ein gutes Produkt. Da dies jedoch Anfangs fast unmöglich ist, muss ein brauchbares Produkt ausreichen, welches erst im nächsten Schritt perfektioniert wird. 
2.       Drum prüfe wer sich ewig bindet… Team und Partner sind das A und O einer erfolgreichen Gründung und zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie auch in schlechten Zeiten gut zusammen arbeiten können. 
3.       Leidenschaft… unabdingbar um Kunden zu überzeugen und Rückschläge zu verkraften.   

Nach diesem inspirierenden Vortrag trafen sich die Teilnehmer an branchenbezogenen Thementischen, um über aktuelle Herausforderungen zu diskutieren, neue Geschäftskontakte zu knüpfen und sich Hilfestellungen in den verschiedensten Bereichen zu geben.  

Bilder zu der Veranstaltung finden Sie gleich hier im Anhang.