Metropolregion Rhein-Main: Rund 400.000 Arbeitnehmer gehen bis 2020 in Rente Pressemitteilungen

Wie Unternehmen dem Fachkräftemangel entkommen

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Den Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Main droht in den nächsten Jahren eine massive Zunahme des Fachkräftemangels. Grund: In den kommenden fünf Jahren wird eine Verrentungswelle erwartet. 

In den Städten Wiesbaden, Mainz, Frankfurt, den Regierungsbezirken Gießen und Darmstadt gehen nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeit bis 2020 rund 400.000 Fachkräfte in Rente, darunter gut 65.000 Akademiker. Das sind gut 15 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. „Für Unternehmen ist das eine bedrohliche Lage. Schon jetzt finden gerade Mittelständler kaum neue Fachleute, weil der Markt leergefegt ist. Zudem bedeutet die Verrentung einen enormen Brain-Drain. Wertvolle Erfahrung und Know-how gehen unwiederbringlich verloren, wenn erfahrene Arbeitnehmer aus den Firmen ausscheiden“, erklärt Marion Kopmann, Demografie-Expertin und Gründerin der Businessplattform für Senior-Experten MASTERhora.

Für Beatrice von Brauchitsch, Mitglied der Geschäftsführung des Telefonanbieters Avaya und verantwortlich für den Geschäftsbereich Personal Europa, ist der Fachkräftemangel einer der Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft: „Die Zukunft können wir nur mit dem richtigen Team erfolgreich gestalten. Unser Wert als Unternehmen setzt sich aus dem Wert jedes einzelnen Mitarbeiters zusammen – und damit meinen wir neben dem Nachwuchs ebenso die Ressourcen älteren Mitarbeiter.“  

Wegen der Zukunftstrends ist es für kleinere Unternehmen und Mittelständler sinnvoll, Online-Plattformen wie MASTERhora zu nutzen: Dort können sich Unternehmen individuell auf sie zugeschnittene, eigene Senioren-Netzwerke anlegen, um mit älteren Arbeitskräften Kontakt zu pflegen und den Wissenstransfer zu organisieren. Das DialogMuseum Frankfurt, ein privates Sozial-Unternehmen, nutzt ebenfalls die MASTERhora-Plattform: „Dank dem Netzwerk von MASTERhora ist es uns geglückt, hervorragende Botschafter für eine Ausstellung über das Alter und den Prozess des Alterns zu gewinnen," erklärt Klara Kletzka, geschäftsführende Gesellschafterin. „Wir haben eine stetig wachsende Zahl an Unternehmen, die unser Angebot nutzen. Besonders mittelständische Unternehmen gehen auf die Plattform und profitieren so weiterhin von der Expertise ihrer Fachkräfte“, erläutert Marion Kopmann. 

Hintergrund MASTERhora: 
MASTERhora ist die führende Business- und Wissensplattform für 50 Plus-Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Das Webportal bietet Unternehmen und Senior-Experten die Möglichkeit, sich auszutauschen, enger zu vernetzen und schließlich individuell gestaltet konkrete Arbeitsverhältnisse einzugehen. Damit schafft die Plattform eine ideale Schnittstelle zur Lösung des akuten Fachkräftemangels im Angesicht des demografischen Wandels in Deutschland. Daneben bietet MASTERhora diverse Online- und Offline-Weiterbildungsangebote. Aktuell bewegt sich die Zahl der registrierten Fachleute im hohen vierstelligen Bereich. Das Businessportal wird von großen Unternehmen wie RWE Power oder IDS ebenso genutzt wie von vielen Mittelständlern. MASTERhora wurde im letzten Jahr im Rahmen des Deutschen Alterspreises der Robert-Bosch-Stiftung ausgezeichnet. 

Pressekontakt: 
Dr. Sabine Theadora Ruh
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