Auf der Webplattform finden sich Experten (55+), die arbeiten möchten, und Unternehmen, die suchen: Geschäftsführerin Marion Kopmann: „Damit sind wir ein Baustein zur Lösung des Problems, das die Politik allein nicht lösen kann.“ Pressemitteilungen

Studie zeigt: Fachkräftemangel ist mit älteren Fach‐ und Führungskräften zu beheben. MASTERhora vernetzt Unternehmen mit diesen Experten

Frankfurt. Die Zahlen sind alarmierend: Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting (BCG) fehlen bereits in sechs Jahren in Deutschland 2,4 Millionen Arbeitskräfte, 2030 werden es sogar bis zu 10 Millionen sein. Die BCG‐Experten hatten die Altersstruktur auf dem Arbeitsmarkt weltweit untersucht und bescheinigen Deutschland im Vergleich ein hohes demografisches Risiko, das negative Auswirkungen auf das BIP‐Wachstum haben könnte.
„Diese Zahlen zeigen einmal mehr, dass wir sehenden Auges in die Katastrophe rennen“, kommentiert Marion Kopmann, Geschäftsführerin des Expertennetzwerks MASTERhora, die Zahlen.

Dabei ist das Ergebnis der Studie alles andere als überraschend. Bereits seit etlichen Jahren wird hierzulande über die demographische Entwicklung und deren Auswirkungen auch auf den Arbeitsmarkt diskutiert. Eine dauerhaft tragfähige Lösung für das Problem ist bisher aber nicht in Sicht. „Die Frage, wo suchende Unternehmen genau die älteren Fachleute finden können, die sie brauchen, kann die Politik nicht beantworten. Genau hier bieten wir mit unserer Plattform nun einen neuen Ansatz“, erläutert Marion Kopmann. Die Business‐ und Wissensplattform Masterhora vernetzt Fach‐ und Führungskräfte der Generation 55+ mit Unternehmen, die schon heute unter dem Fachkräftemangel leiden und liefert so einen wichtigen Baustein zur Lösung des Problems – nämlich eine funktionierende Schnittstelle zwischen Senior‐Experten und Unternehmen.

Auch die Macher der BCG‐Studie gehen davon aus, dass das Problem nur durch eine deutliche  Steigerung der Zahl erwerbstätiger Älterer zu lösen sein wird – von aktuell 4,1 auf rund 10 Prozent. „Der Trend dazu ist schon heute erkennbar. Immer mehr Unternehmen denken um und suchen nach flexiblen Lösungen“, so Kopmann. Auf der anderen Seite wollen viele ehemalige Führungskräfte länger arbeiten – in Teilzeit oder individuell abgestimmt. Laut statistischem Bundesamt steigt die Zahl der Erwerbstätigen die älter als 60 sind seit Jahren stark an. „Auch auf unserer Plattform steigt die Nachfrage von Seiten der Fach‐ und Führungskräfte rasant“, bestätigt Kopmann.

Die Plattform liefert dabei zweierlei Input – Businesskontakte und Wissenstransfer: MASTERhora vernetzt stichwort‐ und themenbasiert Unternehmen mit erfahrenen Fach‐ und Führungskräften ab 55+. Darüber hinaus bietet MASTERhora die Möglichkeit, sich etwa über Webinare fortzubilden.
Unternehmen können in einem geschlossenen digitalen Alumni‐Campus Kontakte zu ausgeschiedenen, erfahrenen Mitarbeitern pflegen, sie auf dem neuesten Entwicklungsstand halten und sie gegebenenfalls für Projekte unkompliziert reaktivieren.

Viele Unternehmen erkennen mittlerweile, wie wertvoll Senioren gerade im Zeitalter des Fachkräftemangels sind. Mit RWE und dem Verband der Textilindustrie hat MASTERhora bereits zwei namhafte Partner für die Campus‐Idee gewonnen.

Weitere Informationen unter www.masterhora.de



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