Die Internetplattform MASTERhora bringt Unternehmen und Ruheständler zusammen - Wertvolle Ressource in Zeiten knapper werdender Fach- und Führungskräfte - Vom Mittelständler bis zu DAX 30 Konzern nutzen Unternehmen das Netzwerk Pressemitteilungen

Zu teuer für die Eisenbahn

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Hoch qualifiziert, langjährlich berufserfahren, menschlich integer – alles, um mit der Eisenbahn zu spielen oder über den Golfplatz zu traben? Fach- und Führungskräfte im Ruhestand sind eine noch kaum erschlossene Ressource. Diese anzuzapfen wird für Unternehmen zunehmend wichtiger. Allerdings ist das nicht unaufwendig. Denn mit einer Datenbank allein ist es nicht getan. Damit ein Ruheständler effizient für ein Projekt eingesetzt werden kann, muss er sich kontinuierlich fachlich auf dem Laufenden halten. Und er sollte in etwa wissen, was in seiner alten Firma auf der Agenda steht, welche Projekte an den Start gegangen sind, die er mit entwickelt hat, und wo es derzeit knirscht. Unternehmen brauchen neben der aktuellen Adresse ihrer ehemaligen Mitarbeiter konkrete Hinweise, ob und in welcher Form diese noch an Projektarbeit interessiert sind. 

Anforderungen, die Marion Kopmann in ihrer langjährigen Praxis als Unternehmensberaterin immer wieder gehört hat. Von Arbeitgeberseite ebenso wie von Fach- und Führungskräften kurz vor dem offiziellen Ende des Berufslebens. Und die sie schließlich veranlasst hat, gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner Andy Sacherer MASTERhora zu entwickeln.

„Wir waren uns von Anfang an einig, dass wir ein umfassendes Leistungsangebot zusammenstellen müssen“, so Kopmann. Netzwerke für biografische Informationen und sozialen Austausch gibt es bereits ausreichend. MASTERhora bietet darüber hinaus aktuelle Informationen aus drei verschiedenen Branchen. Es liefert kontinuierlich Weiterbildungsangebote. Und es ermöglicht Unternehmen, in geschlossenen Bereichen ausgewählte Gruppen zu informieren.

Vakante Stellen auf Zeit, die Unternehmen auf MASTERhora annoncieren, sind für alle Nutzer sichtbar. Fach- und Führungskräfte können ihr berufliches Profil hinterlegen und damit allen teilnehmenden Unternehmen ihr Interesse an zeitweiser Projektarbeit signalisieren. Darüber hinaus können sie via MASTERhora den Kontakt zu anderen Experten pflegen, sich über aktuelle Entwicklungen aus ihrem Arbeitsbereich auf dem Laufenden halten und sich an Diskussionen beteiligen.

„Der Umfang unseres Leistungsangebots ist groß. Die Entwicklungskosten für die Plattform waren nicht unerheblich“, sagt Geschäftsführer Andy Sacherer. Aber die Reaktion des Marktes hat beide Initiatoren des Start up bestätigt: Noch bevor MASTERhora Mitte Mai online gegangen ist, hatten sich namhafte Unternehmen wie DATAgroup aus Stuttgart angemeldet. Der Verband der Führungskräfte ist Projektpartner. Und mit RWE hat die Internetplattform den ersten DAX 30-Konzern auf der Kundenliste. „Die teilnehmenden Unternehmen kommen aus unterschiedlichen Branchen und reichen vom kleinen Mittelständler bis zu internationalen Konzernen“, so Kopmann. Was nicht zuletzt zeigt, dass das Thema demografischer Wandel unabhängig von der Größe eines Unternehmens und der Branche kreativ gelöst werden muss. MASTERhora leistet dazu einen Beitrag.    

Info-Kasten  
Das Start up MASTERhora ist seit Mitte Mai am Start. Es bietet Unternehmen und Ruheständlern die Möglichkeit, Kontakt zu halten und projektweise zusammen zu arbeiten. Darüber hinaus bietet MASTERhora Weiterbildung, Expertendiskussionen und Veranstaltungshinweise zu den Branchen Technologie, Leben & Gesundheit, Management & Services. Die Mitgliedschaft bei MASTERhora ist kostenpflichtig. Ruheständler zahlen nach einer kostenlosen Testphase von 30 Tagen 12 Euro pro Monat. Unternehmen zahlen für das Basispaket mtl. 150 Euro.