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Rente / Pension ist nicht alles

Einkommensquellen zu Rente und Pension gewinnen im Alter zunehmend an Bedeutung

Einkommensquellen neben Rente und Pension gewinnen im Alter zunehmend an Bedeutung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Instituts der Wirtschaft in Köln (IW).

Die Untersuchung kommt zu folgenden Erkenntnissen:

1.
Die Bedeutung der gesetzlichen Rente sowie Pensionen machten 2014 immer noch mehr als drei Viertel des gesamten Haushaltseinkommens der Älteren aus. 

2
Andere Einkommensquellen gewinnen im Alter jedoch zunehmend an Bedeutung. Dieser Trend lässt sich in allen Einkommensgruppen feststellen. 

Parallel zu den gestiegenen Erwerbsquoten älterer Menschen steigt der Anteil der Arbeitseinkommen. Gleichzeitig wachsen auch die Betriebsrenten und Auszahlungen aus privaten Rentenversicherungsverträgen. 

Im ärmsten Drittel der Ruhestandsbevölkerung stammen 85 Prozent des Einkommens aus der gesetzlichen Rente, im obersten Drittel hingegen nur 62 Prozent.

Selbständigkeit und Rentenzeit

Stark hängt dabei die Bedeutung des Arbeitseinkommens vom vormaligen Erwerbsstatus ab, geht aus der Studie hervor. War der Haushaltsvorstand zuletzt oder während des Arbeitslebens vor allem selbständig, dann machen Arbeitseinkommen im Alter mehr als ein Viertel des gesamten Haushaltseinkommens aus. Bei ehemaligen leitenden Angestellten sind es knapp elf Prozent, bei ehemaligen Beamten im gehobenen oder höheren Dienst um die neun Prozent. Schlussfolgerung der Forscher: Der vormalige Erwerbsstatus des Haushaltsvorstandes hat einen wesentlichen Einfluss auf die Einkommensposition im Alter.

3.
Single-Haushalte sind besonders von Altersarmut gefährdet

So könnte der allgemeine Trend zu mehr Single-Haushalten das Risiko der Altersarmut ansteigen lassen. Sie sind überdurchschnittlich häufig von Armut bedroht.

Quelle: DIA-Vorsorge