MASTERhora

Der demografische Wandel: Eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft

Der demografische Wandel verlangt nach innovativen Geschäftsmodellen

Der demografische Wandel ist eine Entwicklung, die Deutschland maßgeblich prägt. Die verstärkte Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung bringen Herausforderungen für die ältere Generation sowie für die gesamte Gesellschaft mit sich.

Auf der einen Seite stehen Menschen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Dies wirkt sich auf Angehörige sowie staatliche Sicherungssysteme aus und erfordert deren Handlungsbedarf. Auf der anderen Seite stehen Menschen, die sich bester Gesundheit erfreuen und mitten im Leben stehen. Sie fordern Möglichkeiten, durch welche sie weiter ein wichtiger Teil der Gesellschaft sein können. Dieses Potenzial muss genutzt werden, damit wertvolles Wissen und wertvolle Kräfte, vor allem für den Arbeitsmarkt, nicht verloren gehen. Immer mehr Gründer sehen in diesem Wandel eine Chance und entwickeln Antworten in Form profitabler Geschäftsmodelle, die gleichzeitig einen sozialen Mehrwert schaffen.
Eine Studentin der Universität Potsdam hat sich mit genau diesem Thema im Rahmen einer Masterarbeit auseinandergesetzt. Das Ziel der Arbeit ist, herauszufinden, mit welchen Geschäftsmodellen Anforderungen und Probleme der älteren Generation adressiert werden und wie diese im Hinblick auf die Kombination von Einkommensgenerierung und sozialer Wertschöpfung funktionieren. Darüber hinaus sollen Erfolgsfaktoren dieser Geschäftsmodelle identifiziert werden.

Im Rahmen einer empirischen Untersuchung wurden sieben verschiedene innovative Geschäftsmodelle analysiert und deren Gründer im Rahmen von Experteninterviews befragt. Alle Geschäftsmodelle zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl einen ökonomischen Mehrwert für zahlende Kunden erbringen, als auch einen sozialen Mehrwert, von welchem die Empfänger der sozialen Leistung des Unternehmens profitieren.

Folgende Ergebnisse wurden innerhalb der Untersuchung erzielt:
Die soziale und ökonomische Wertschöpfung wird in den untersuchten Geschäftsmodellen erfolgreich kombiniert, wenn die Leistungsempfänger, also die Personen, die vom sozialen Wert profitieren sollen, ein elementarer Bestandteil des Geschäftsmodells sind. Verfolgt ein Unternehmen eine soziale Mission, ist es wichtig, dass diese entweder im Mittelpunkt des Unternehmens steht oder direkt durch die Verfolgung des ökonomischen Ziels erfüllt wird.

Darüber hinaus konnten 15 Faktoren ermittelt werden, die entscheidend zum Erfolg der untersuchten Geschäftsmodelle beitragen:



Die Ergebnisse bilden einen Anstoß für die weitere Forschung in diesem Themenfeld. Sie ist wichtig, denn der demografische Wandel hat Folgen, mit denen sich bisher nicht genügend Menschen und Organisationen intensiv beschäftigen.

Obwohl die Thematik und deren Brisanz in den Medien sehr präsent sind, bedeutet dies nicht, dass es bereits entsprechende Veränderungen in der Gesellschaft gibt. Es sind Menschen gefragt, die sich dieser Herausforderung annehmen und die notwendigen Veränderungen herbeiführen.

Vor allem Gründer eines Unternehmens, welche sich mit dem demografischen Wandel auseinandersetzen und die entstehenden Herausforderungen und Probleme adressieren, spielen dabei eine tragende Rolle. Unternehmer und Unternehmerinnen wie Marion Kopmann nehmen dabei eine Vorreiterrolle ein. Mit der Website Masterhora.de schafft sie den schwierigen Spagat zwischen ökonomischer Wertschöpfung auf der einen Seite und sozialer Wertschöpfung auf der anderen Seite. Es sind solche innovativen Ideen, die benötigt werden, um Herausforderungen wie dem demografischen Wandel zu begegnen.